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Gib dem Hund das erste Stück, er arbeitet härter als Du.

Denn ein Mann mit armen Hunden wird selbst arm sein.

(Sprichwort der Samen)

 

 

 

Drei-Punkt-14

Dreipunkt von Benny´s Huskyfarm
WT: 14.03.2002
Züchter: Georg Tholey
Vater: Shaktoolik´s Kentucky
Mutter: Roxana of Paramount Snowboarder
Kleiner, gut bemuskelter und schlanker Hund mit sehr gutem Laufwillen und enormen Bewegungsdrang. Trotz seines Alters ist er unterwegs noch sehr verspielt, arbeitet dennoch hart und fleißig. Dreipunkt ist sehr dominant und aggressiv, zu Menschen aber freundlich und aufgeschlossen. Er hat ausgezeichnete Eß- und Trinkgewohnheiten, was ihn als stressstabil auszeichnet.

Nanouk-05

Nanouk von Benny´s Huskyfarm
WT: 25.02.2001
Züchter: Georg Tholey
Vater: unbekannt
Mutter: Bess Metjeliza
Nanouk ist ein großer, athletischer und kräftiger Rüde, läuft im Team oder Wheel und zieht seinen Musher wirklich überall heraus. Er ist ein harter Arbeiter und immer gut gelaunt. Nanouk ist ein freundlicher und quirliger Hund, zu Fremden sehr aufgeschlossen und verspielt.

Navajo-18

Navajo von Benny´s Huskyfarm
WT: 25.02.2001
Züchter: Georg Tholey
Vater: unbekannt
Mutter: Bess Metjeliza
Navajo läuft immer neben seinem Bruder, er ist ein ebenso zuverlässiger und harter Arbeiter. Allerdings ist Navajo Fremden gegenüber extrem scheu und ängstlich. Navajo braucht seinen Bruder, um sich sicher zu fühlen. Er ist gut sozialisiert und geht jedem Streit aus dem Weg. Uns gegenüber ist Navajo sehr lieb, verschmust und anhänglich

Jaschik-15

Metjeliza´s Jaschik
WT: 21.07.2003
Züchter: Gabriele Tillmann
Vater: Husky Fant Cocaine of Shaktoolik
Mutter: Darja Metjeliza
Jaschik ist ein kleiner, quirliger Rüde und läuft mittlerweile im Lead. Er arbeitet zuverlässig und motiviert und ist gut sozialisiert. Als Enkel von unserem Topleader Tucker setzten wir große Hoffnungen in ihn. Jaschik ist sehr aufmerksam und zu Fremden sehr freundlich. Optisch ist Jaschik ein sehr hübscher Hund
.

Fakir 09-31

Metjeliza´s Fakir
WT: 21.07.2003
Züchter: Gabriele Tillmann
Vater: Husky Fant Cocaine of Shaktoolik
Mutter: Darja Metjeliza
Wie sein Bruder Jaschik ist Fakir ein kleiner Rüde und läuft ebenso im Swing oder als Coleader. Er ist motiviert und arbeitet sehr gut. Ansonsten ist er verspielt und Menschen gegenüber sehr freundlich und lieb
.

Kjartan2010-38

Kjartan
WT: 03.10.2004
Züchter: Ingo Bartels
Vater: Fenris Metjeliza
Mutter: Thea
Kjartan ist ein großer, langbeiniger Rüde mit einem schönen Laufbild. Er ist ein guter Arbeiter und läuft im Swing oder Team. Kjartan ist ein sehr lieber und lustiger Hund und hat die Eigenschaft, daß er nicht nur mit dem Schwanz, sondern auch mit dem Kopf wedelt. Er ist gut sozialisiert und Fremden gegenüber sehr aufgeschlossen und freundlich
.

Smilla2010-05

Smilla
WT: 03.10.2004
Züchter: Ingo Bartels
Vater: Fenris Metjeliza
Mutter: Thea
Smilla ist trotz ihres jungen Alters Leaderin und macht das sehr gut. Sie ist eine kleine, bildhübsche Hündin, sehr athletisch und hoch motiviert. Sie ist auch für den Speed im Team verantwortlich. Ansonsten ist sie gut sozialisiert, sehr aufmerksam und auch folgsam. Menschen gegenüber ist sie sehr lieb und verschmust.

Laika 08-42

Laika
WT: 24.06.2006

Vater: Yoshi
Mutter: Snowflake
Laika und ihre 3 Geschwister sind Alaskan Huskies. Laika ist trotz ihres jungen Alters schon eine hervorragende Arbeiterin, noch verspielt aber mit einem schönen Laufbild. Sie ist sehr unkompliziert, gutmütig und lieb, allerdings Fremden gegenüber etwas scheu. Anderen Hunden gegenüber ist sie sehr freundlich, selbst mit Dreipunkt kommt sie aus
.

Balto2010-31

Balto
WT: 24.06.2006

Vater: Yoshi
Mutter: Snowflake
Balto ist ein großer, kräftiger und langbeiniger Rüde, hoch motiviert und er arbeitet sehr gut. Balto ist ein sehr freundlicher Hund, immer gut gelaunt und immer für ein Späßchen zu haben. Auch er ist sehr gut sozialisiert und aufgeschlossen allem Neuen gegenüber. Fremden gegenüber ist er verspielt und freundlich
.

Timo2010-23

Timo
WT: 24.06.2006

Vater: Yoshi
Mutter: Snowflake
Timo ist ein großer, langbeiniger und starker Rüde und ein herausragender, harter Arbeiter. Er hat ein sehr schönes Laufbild und läuft mit enormer Ausdauer. Timo läuft mittlerweile im Lead und ist dort sehr zuverlässig. Er ist stressstabil und Menschen gegenüber freundlich und aufgeschlossen
. Mittlerweile hat er sich zu unserem Hauptleithund empor gearbeitet. Egal ob Tiefschnee, Tiere oder Menschen, ihn interessiert nur das laufen

Susi2010-28

Susi
WT: 24.06.2006

Vater: Yoshi
Mutter: Snowflake
Susi ist eine sehr freundliche und aufgeschlossene Hündin, noch verspielt, aber mental sehr stark. Sie ist von großer, feingliedriger Statur und bewegt sich locker und leichtfüßig. Sie ist sehr hübsch und wurde schon als Wölfin verwechselt. Susi hat etwas besonderes an sich, sie läuft mittlerweile im Lead und wird von Tag zu Tag besser
.

Wolly 09-29

Wolly:
WT: 2110.2007

Vater: Yoshi
Mutter: Princess-03
Wolly ist ein sehr großer, langbeiniger Rüde, mit einem sehr schönen Laufbild. Er ist motiviert, arbeitet hart und ausdauernd und ist im Gespann unkompliziert. Er ist dominant und einfach cool. Wolly schläft viel, aber wenn es gilt ist er hellwach. Uns gegenüber ist er sehr verschmust und lieb.
 

 

Betty2010-29

Betty:

WT: 21.10.2007

Betty ist eine enorm harte Arbeiterin. Sie ist sehr motiviert und ausdauernd. Im Gespann ist sie völlig unkompliziert und wirkt neben Loyd sehr zierlich.

Betty ist unsere liebste Hündin, sie beschäftigt sich auch gerne alleine. Als Welpe spielte sie immer mit Fröschen und wenn sie heute mit ihrem Bruder Wolly spielt, hüpft sie immer. Ansonsten ist sie eine sehr freundliche Hündin, uns gegenüber sehr lieb, Fremden gegenüber am Anfang eher etwas zurückhaltend. Sie ist verschmust, am liebsten kuschelt sie sich an ihren Bruder.

Alaska2010-51

Alaska:

WT: 24.10.2008

Die junge Frau ist noch sehr verspielt und “teuflisch”, aufgeschlossen allem und jedem gegenüber, Hauptsache sie kann spielen und sie ist sehr neugierig. Kurzfristig kann sie sehr verschmust sein.Alaska ist mental stark und hat einen hübschen, aber sturen Dickschädel. Und sie mag keine Vögel.

Im Gespann arbeitet sie schon sehr gut, ist völlig unkompliziert und hoch motiviert. Auch läuft sie problemlos Tiefschnee. Alaska ist stresstabil, frisst sehr gut und ist sozialisiert.

Amigo2010-32

Amigo:

WT: 24.10.2008

Er war unser “Sorgenkind”. Amigo hat im Alter von 1 Jahr eine Darmüberstülpung gehabt. Nur 20 % überleben das. Zum Glück haben wir das gut überstanden und heute ist er wieder ganz der Alte. Amigo ist sehr lieb und verschmust, Fremden gegenüber eher etwas zurückhaltend. Amigo ist ein temperamentvoller Hund von großer feingliedriger Statur, wird immer mager bleiben und er ist auch sehr unkompliziert. Im Gespann arbeitet er hart und hoch motiviert.

 

Hano 2011 ( 63)

Polarbreen´s Hano:

WT. 08.07.2010

  • Züchter: Mobekk Norwegen
  • Vater: Vargteam´s Zordo
  • Mutter: Polarbreen´s Guppy
  • Unsere “Zwerge” sind einfach nur toll, sehr unkompliziert, neugierig, absolut nicht scheu oder ängstlich, menschenbezogen und lieb.  Man meint, die beiden stehen morgens auf mit dem festen Vorsatz, einfach nur einen schönen Tag zu erleben

 

Ipo 2011 (  9)

Polarbreen´s Ipo:

WT: 14.07.2010

Züchter: Polarbreen´s Mobekk

Vater: Vargteam´s Zordo

Mutter: Polarbreen´s Geiser

Vertraue Deinem Leithund:

Finnland 23.02.4

Seit 2 Tagen befinden wir und usere 15 Siberian Huskies nun an unserem Urlaubsdomizil. Bei den ersten Ausfahrten mit den Hunden hatten wir hauptsächlich den Unarijärvi erkundet, ein See von ca. 20 km Länge. Am gestrigen Abend waren wir bei einem anderen deutschen Musher, der 2 Hütten weiter seinen Urlaub verbrachte und schon ein großes Trailsystem angelegt hat. Werner gab mir mehrere Karten, auf denen er die ganzen Trails eingezeichnet hat.

Für heute nun planten Thomas und ich eine Strecke, die überwiegend durch Wald und am Seeufer entlang führt. Laut Werner sollte diese Strecke ca. 17 km lang sein.

Mit Tucker, Lyer, Nanouk, Navajo, Argos, Petter und Loyd starten wir um 10.00 Uhr bei 16 Grad unter Null. Es ist traumhaftes Wetter, die Sonne strahlt von einem klaren, kalten, blauen himmel, die Hunde sind gut drauf und wir alle freuen uns auf die Ausfahrt.

Wir fahren nur ein kurzes Stück über den See, zweigen dann ab un fahren auf eine Halbinsel. Es ist eine wunderschöne Strecke, ein kleiner Skidootail mit vielen Kuhlen, die Tucker so gerne läuft. An Thomas seinem Fahrstil kann ich erkennen, dass auch er sehr gut gelaunt ist, denn das Ganze geht ziemlich rasant. Der Schnee glitzert und knirscht unter den Kufen und die Sonne lugt immer wieder zwischen den dick mit Eis überzogenen Bäumen hervor. Ich sitze vorne auf dem Schlitten, lasse mich durchschütteln und genieße die unendliche Ruhe und die schöne Natur. Außer dem Hecheln unserer treuen Freunde hört man nichts, kein Motorenlärm, keine Menschen, keine anderen Tiere, einfach nichts.

Allerdings bin ich unterwegs für die richtige Strecke zuständig und prompt verpassen wir die erste Abzweigung. Kurzfristig ändere ich die Planung, zum Glück habe ich Werner´s Aufzeichnungen dabei. Eigentlich ist doch egal, in welcher Richtung man einen Rundkurs fährt. Der Trail geht lange durch den Wald, immer leicht abwärts und die Hunde laufen was das Zeug hält. Ich studiere nochmals genau die Karte. Wir kommen auf eine Straße, was in Finnland kein Problem ist, da alle Straßen schneebedeckt sind und sich der Verkehr in Grenzen hält (alle 3 Stunden 1 Auto). Nachdem wir ein ganzes Stück die Straße entlang gefahren sind, müssen wir laut meiner Karte nach einem kleinen Skidootrail Ausschau halten, doch wir finden keine Abzweigung. Werner sagte noch, wir sollten ja nicht zu dem Bauernhof fahren. Doch wir stehen schon davor. Also auf Kommando drehen, zum Glück haben wir Tucker, der das Kommando problemlos ausführt. Wir beschließen, die ganze Strecke wieder zurück zu fahren, was allerdings herb wird für unsere Freunde, wir sind schon mindestens 15 km gefahren. Um das Ganze zu verdeutlichen, wir haben 7 Hunde eingespannt, die einen 40 kg schweren Lastenschlitten ziehen, mit 2 erwachsenen Personen darauf. Thomas entlastet die Hunde, rennt und peddalt abwechselnd. Hätten wir die Abzweigung gefunden, wäre es nur noch ein kurzes Stück bis zum See und unserer Hütte gewesen.

Wieder studiere ich die Karte:” Thomas, in der Kurve vorne müssen wir wieder auf den kleinen Trail abbiegen.” Als die Kurve näher kommt, sehen wir dort ein aus, dass wir auf unserer Hinfahrt nicht bemerkt haben. Dort gibt es einen Trail, doch der scheint direkt zum Haus zu führen. Tucker biegt ab auf diesen Trail, doch Thomas schreit im das Kommando, auf die straße zurück zu kehren. Tucker scheint die Welt nicht mehr zu verstehen, doch er fügt sich Thomas senem Willen und fährt weiter. Immer wieder schaue ich wie ein Trapper nach Spuren auf der Straße, doch ich sehe weder Pfotenabdrücke noch Spuren vom Schlitten. Wir sind definitiv falsch. Das darf doch nicht wahr sein, die Hunde sind eh schon müde. Leichte Verzweiflung macht sich breit und die ersten Gedanken schleichen sich ein, was machen wir, wenn wir nicht mehr zurückfinden? Also, wieder auf Kommando wenden, und ich bin wieder absolut fasziniert von Tucker. Zum Glück haben wi heute die etwas älteren und erfahrenen Hunde dabei, die diesen Kreisverkehr ohne murren mit machen.

Tucker biegt wie selbstverständlich wieder an der gleichen Abzweigung zum Haus ein. In Thomas seinen Augen stehen große Fragezeichen. Was tun?

“Thomas, verlasse Dich einmal auf Deinen Leithund!”

“Meinst Du wirklich, der Weg geht zu dem Haus.

“Ja, aber Tucker wollte vorher auch schon rein, lass ihn einfach machen!”

“Na gut, dann probieren wir es eben.”

Die Zweifel von Thomas verschwanden hurtig, als, siehe da! hinter dem Haus unser Skidootrail weiter ging. Oh Tucker, ich danke dir, du bist so ein toller Hund!!!

Lange geht es bergauf und unsere Lieben schuften unermüdlich. Es geht nur langsam voran und Thomas unterstützt, wo er nur kann. Mal machen wir eine Pause zum verschnaufen, mal versucht er, zu rennen. Ich habe ein mächtig schlechtes Gewissen in meinem Schlitten, lasse ich mich doch von müden Hunden durch die Gegend ziehen. Deshalb schlage ich Thomas vor, den Rest, es dürften schätzungsweise noch 8 km sein, zu Fuß zurück zu laufen. Doch Thomas ist dagegen und peddalt wie verrückt. Die Schönheit der Landschaft bemerken wir jetzt nicht mehr, wir sind nur noch auf die Hunde konzentriert. Hier sieht alles gleich aus,  Bäum und Schnee, sonst gibt es kaum Orientierungshilfen. Jetzt wird mir klar, wie schnell man hier wirklich ein ernsthaftes Problem bekommen kann. Als wir den Berg hinter uns haben kommt wieder eine Kreuzung, die wir nicht bemerkt haben. Relativ verzweifelt fragt Thomas, wo wir entlang fahren sollen. Doch mein Vertrauen in unseren Leithund kann nun nichts mehr erschüttern. Lächelnd drehe ich mich zu Thomas:” Vertraue Deinem Leithund!” Tucker biegt ab und nach ein paar Kurven sind wir von der Halbinsel und sehen unsere Hütte. Ich bin nur froh, dass Thomas ab und zu auf mich hört, und ich Tucker voll vertraue, denn Tucker hat uns sicher nach Hause gebracht.

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